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Deutscher Ringer-Bund

Integrierte Kommunikationsstrategie für den Deutscher Ringer-Bund e.V.

Details Details
Der Deutsche Ringer-Bund e. V. (DRB) ist die 1972 gegründete Dachorganisation der deutschen Ringervereine und von Vereinen mit Ringsportabteilungen. Mit Start der Olympischen Spiele im Jahr 1896 ist der Ringkampf eine der ältesten Sportarten der Welt mit dabei: Fair und verletzungsfrei, klar geregelt, ohne äußere Hilfsmittel, ein purer Zweikampf mit einem Sieger. Ein Sport, der weltweit verbreitet ist und ohne größere Zugangsvoraussetzungen für alle Bevölkerungsgruppen auskommt. Zuletzt allerdings musste Ringen um diesen Status als Olympiasportart kämpfen – im Februar 2013 setzte die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) Ringen überraschend auf die Streichliste für die Sommerspiele 2020.

pioneer communications hat daraufhin vom Deutschen Ringer-Bund e.V. die Aufgabe erhalten, die Öffentlichkeit binnen sieben Monate über die Pläne des IOC zu informieren und auf die Konsequenzen für den Sport und für Olympia aufmerksam zu machen. Dabei sollen Unterstützer für den Erhalt der Sportart bei Olympia gefunden und optimal organisiert werden, auch in der Außenkommunikation. Alle Aktivitäten werden unter einem Dach und unter einem Motto zentral gebündelt.

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Mission
Ein elementares Ziel ist es, Unterstützer zu finden. Die integrierte Kommunikationsstrategie erlaubt es den Landesverbänden, eigene Kommunikationsaktivitäten zu steuern. Wir wollen mit dem IOC und seinen Institutionen in einen fairen Dialog treten und die Gemeinsamkeiten des Ringens sowie die Grundidee der Olympischen Spiele herausstellen.

Umsetzung
pioneer communications konzipiert dafür eine Dachkampagne, kreiert sowohl Logo als auch Kernbotschaften und bündelt national alle Aktionen in Deutschland und später sogar Österreich. Unter dem Motto „Ringen um Olympia“ konzentriert sich die Kampagne auf fünf Kernbereiche: 1. Ringen positiv darstellen, 2. Wille zur Erneuerung zeigen (u.a. durch Verbesserungsvorschläge und die Kampagnenwebseite), 3. Bewahren des Medieninteresses über den ganzen Zeitraum (z.B. über neue Blickwinkel, Events etc.), 4. Kanalisierung des Protests und 5. Informationen zum Olympischen Gedanken/Geist generell (neue Unterstützergruppen erschließen, wegkommen vom Thema Ringen/Streichung allein).

Ansprache
Dazu aktivieren wir mit vorgefertigten Motiven und Textbausteinen lokale und überregionale Unterstützer und lassen alle Helfer aktiv ihr Netzwerk anfragen. Alle Ergebnisse werden bei pioneer gebündelt und fließen in die Gesamtkampagne ein: Prominente, Unterschriftenlisten, Bildmaterial und lokale Events kommen zusammen und werden weiter verwendet. Deutschlandweit erstellen wir einen Imagetrailer für die Sportart. Klare Botschaft: Ringen ist überall verwurzelt – und muss olympisch bleiben. Auf zentralen Veranstaltungen verteilen wir 20.000 Postkarten mit diversen Kampagnenmotiven und aufklärenden Texten rund um den Ringkampfsport. Von dort senden die Unterstützer die Karten an die zahlreichen regionalen Bundestagsabgeordneten, zugleich sammeln die Helfer im ganzen Bundesgebiet über 130.000 Unterschriften, die dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) übergeben werden.

Evaluation
Die nationale Kampagne gibt dem Ringkampfsport wieder eine Stimme und trägt dazu bei, die öffentliche Meinung rund um den Ringkampfsport zu formen und den Verbleib im Olympischen Programm zu unterstützen – mit Erfolg: Mehr als 130.000 Unterstützer kann die Kampagne „Ringen um Olympia“ für sich gewinnen. Neben vielen Prominenten fordert auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, das IOC solle „diese falsche Entscheidung korrigieren“. Angestoßen durch den deutschen SPD-Abgeordneten Ismail Ertug spricht sich schließlich auch das EU-Parlament dafür aus, dass Ringen weiterhin olympisch bleiben müsse. Mithilfe des Projekts „Olympic Spirit“ gelingt es pioneer communications zudem, Ringerfans auf der ganzen Welt über das Social Web miteinander zu verbinden und sie im zweiten Teil der Kampagne zu motivieren, sich noch einmal gemeinsam für das Ringen stark zu machen. Die weltweiten gemeinsamen Anstrengungen und das mediale Echo sichern der Sportart die offizielle Olympiateilnahme für 2020 und 2024: In einem klaren Votum stimmen die IOC-Mitglieder im September 2013 für eben jene Sportart, deren Streichung sie noch einige Monate zuvor so befürwortet hatten.
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